Marco Golic
Nach meinem Master an der LMU hat mich mein Weg zunächst zu EY-Parthenon geführt, wo ich als Manager spannende Transformationsprojekte in München und New York erst begleiten und später leiten durfte. Der Berufseinstieg war ein logischer Schritt, nachdem ich dort bereits zu Studienzeiten ein Praktikum absolvierte und spannende Einblicke und wertvolle Kontakte sammeln konnte. Seit 2021 bin ich bei AlixPartners im Bereich Turnaround & Restructuring tätig – einer Rolle, die mich täglich aufs Neue herausfordert und wo ich mittlerweile als Partner sowohl herausfordernde Klientenprojekte leite als auch parallel intern Führungsaufgaben übernehme. Was mir auf diesem Weg besonders geholfen hat, war die Kombination aus analytischem Denken und der Bereitschaft, in unsicheren Situationen Verantwortung zu übernehmen – beides Dinge, die ich schon während meines Studiums an der LMU und meiner Zeit an der ESSEC in Paris entwickeln konnte. Wer in der Beratung, insbesondere im Restructuring, durchstarten möchte, dem möchte ich mitgeben: Neugier, Resilienz und echtes Interesse an Menschen und Unternehmen sind mindestens genauso wichtig wie Noten, Zertifikate, oder Stipendien.
Welche Rolle hat das Studium / die Fakultät in Ihrem Werdegang gespielt?
Die LMU hat mir etwas mitgegeben, das ich in meiner täglichen Arbeit kaum hoch genug einschätzen kann: die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge schnell zu durchdringen und daraus konkrete, handlungsorientierte Lösungen zu entwickeln. Gerade im Restructuring – wo Unternehmen oft unter extremem Zeitdruck stehen und die Lage selten schwarz-weiß ist – ist genau dieses abstrakte Denken mein wichtigstes Werkzeug. Ich erinnere mich noch gut an Momente im Studium, in denen scheinbar trockene Theorie plötzlich einen „Klick“ gemacht hat und ich verstanden habe, wie die Dinge wirklich zusammenhängen – dieses Gefühl begleitet mich bis heute, wenn ich mit meinen Teams in komplexen Transformationssituationen arbeite. Dafür bin ich der LMU wirklich dankbar.
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