Hans-Georg Weber

Hans-Georg Weber - Partner und Geschäftsführer, WTS Financial Advisory GmbH

About:

  • Abschluss: Diplom-Kaufmann
  • Studiengang: BWL
  • Abschlussjahr: 1990
  • Aktuelle Position: Wirtschaftsprüfer & Steuerberater, Partner und Geschäftsführer
  • Unternehmen: WTS Financial Advisory GmbH
  • Sonstiges: zertifizierter Aufsichtsrat/Beirat der Deutschen Börse

Insights zur Karriere:

Berufliche Stationen:

  • 1992-1995 Price Waterhouse
  • 1996-1997 AWS Wirtschaftsberatung
  • 1997-2007 PwC
  • 2008-2010 Richter & Partner
  • 2010-heute WTS Financial Advisory

Fachkenntnisse: Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, fachliche Schwerpunkte:

  • Financial Advisory („prüfungsnahe Beratung“): Alle Facetten des Rechnungswesens und der Rechnungslegung, i.W. HGB & IFRS Bilanzierungsberatung, Erstellung von Jahres- und Konzernabschlüssen nach HGB und IFRS, Outsourcing Accounting & Reporting, Optimierung von Buchhaltungs-Prozessen, Unternehmensbewertung, Due Diligence, Carve-Out, Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD, EU-Taxonomie)
  • Wirtschaftsprüfung / Audit

Für einen Einstieg im Financial Advisory sind gute Rechnungslegungskenntnisse (HGB/IFRS), gute analytische Fähigkeiten, Freude am Umgang mit Zahlen, Genauigkeit sowie Kreativität und Flexibilität besonders wichtig.

Nach ca. 18 Jahren Tätigkeit in der Wirtschaftsprüfung bin ich in den letzten 16 Jahren im Financial Advisory, d.h. der (prüfungsnahen) Beratung von Unternehmen im Finanzbereich tätig. Ein Meilenstein war für mich nach vielen Jahren der Prüfungstätigkeit als Wirtschaftsprüfer der Wechsel in die Beratung zur WTS Financial Advisory. Hier kann man freier und kreativer agieren und lernt, sich immer wieder auf neue Projektsituationen einzustellen und diese erfolgreich zu bewältigen, was viel Spaß macht, aber manchmal auch ziemlich herausfordernd ist.

Dabei haben mir das in der Wirtschaftsprüfung erlernte strukturierte Vorgehen, die Art der Dokumentation der Arbeitspapiere sowie die systematischen Review-Prozesse sehr geholfen, Dinge, die ich soweit möglich auch in die Beratung übernommen habe.

Verbindung zur Alma Mater:

Welche Rolle hat das Studium / die Fakultät in Ihrem Werdegang gespielt?

Durch das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der LMU habe ich das nötige betriebswirtschaftliche Rüstzeug und einen ersten Einblick u.a. in Buchführung und Bilanzierung erhalten. Jedoch hatte ich im Studium noch nicht meinen fachlichen Schwerpunkt in Richtung Steuern & Wirtschaftsprüfung ausgerichtet, sondern im Hauptstudium mit Produktions- und Logistikmanagement, Unternehmensplanung und öffentliches Recht eine eher allgemeine betriebswirtschaftliche Fächerkombination gewählt. Zum damaligen Zeitpunkt wußte ich noch nicht, dass ich mich nach dem Studium in Richtung Wirtschaftsprüfung orientieren würde. Diese breite betriebswirtschaftliche Ausbildung im Studium, über die ich heute sehr froh bin, wurde danach während meiner Zeit in der Wirtschaftsprüfung und durch die Vorbereitung auf die Berufsexamina (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) durch die spezifischen Fachkenntnisse in Steuern, Bilanzierung, Prüfungswesen und Gesellschaftsrecht etc. ergänzt.
Ich habe nach dem Studium noch eine zeitlang als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Rainer Marr u.a. an der Neuauflage des BWL-Klassikers „Industriebetriebslehre“ von Prof. Dr. Edmund Heinen (9. Auflage) in der Redaktion mitgearbeitet, was mir viel Spaß gemacht hat.

Was haben Sie während Ihrer Zeit an der Fakultät erlebt, das Ihnen noch heute wichtig ist? Erzählen Sie von Ihrem #ConnectedByLMUSoM Moment.

Die Arbeit an meiner Diplomarbeit mit dem Titel „Forschung und Entwicklung in der Pharmaindustrie aus betriebswirtschaftlicher Sicht“ war eine besonders wertvolle Zeit für mich, da ich sowohl die Betreuung durch einen Doktoranden am Lehrstuhl Prof. Dr. Kirsch sehr gut und fruchtbar fand, insbesondere in Hinblick auf die theoretischen Aspekte der Arbeit, und gleichzeitig durch Interviews mit relevanten Ansprechpartnern in der Pharmaindustrie die Sicht der Praxis in die Arbeit einbringen konnte.

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